Forschung

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Nächstes Info-Webinar zur Herzintelligenz am 24.06.2013 um 19:30 Uhr. Weitere Infos in unserer Rubrik Webinare. 

 

Die HeartMath-Techniken basieren auf mehr als 12 Jahren gründlicher Forschung. Der Kernpunkt dieser Forschung war die Frage, wie eine Person eine höhere Leistung erbringen kann, ihr Wohlbefinden steigern kann, obwohl sie unter Stress steht.

Die wesentlichen Resultate waren, dass dieser Kernpunkt im Herzen liegt und dass die Herzrhythmusvariabilität (HRV) der wichtigste Indikator dafür ist.

Im Verlauf der Forschung wurde jedoch auch deutlich, dass nicht nur der Herzrhythmus eine essenzielle Bedeutung für das Wohlbefinden hat, sondern auch für den Erhalt der Gesundheit eine entscheidende Rolle spielt.

 

So hat das HeartMath Institute zwei Sachverhalte untersucht:

 

  • Zusammenhänge zwischen Herz, Körper und Gehirn
  • Techniken, um diese Wechselwirkungen positiv zu beeinflussen

 

Einzelne Schlussfolgerungen:

  • Hohe Leistungen gehen aus einem optimalen Gleichgewicht zwischen mentaler, emotionaler und physiologischer Verfassung hervor.
  • Emotionaler Stress ist wahrscheinlich die größte Ursache von verminderten Leistungen. Stressreduktion ist der Schlüssel für eine Verbesserung von Gesundheit und Leistung; Entspannung allein ist dafür nicht ausreichend.
  • Der Herzrhythmus wird stark durch unsere Emotionen beeinflusst. Die Funktion des Herzens hat ihrerseits wieder eine tiefgehende Auswirkung auf unsere kognitiven Funktionen, wie die Klarheit unseres Denkens und das Fällen von strategischen Entscheidungen. Sie hat somit wesentlichen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren.
  • Negative Emotionen (wie z.B. Frustrationen) führen zu einem disharmonischen Herzrhythmus.
  • Dieser Zustand kann zu einer verminderten Hirnfunktion führen (cortical inhibition).
  • Eine Person, die sich auf positive Emotionen fokussiert, erlangt einen harmonischen Herzrhythmus, was zu einem klareren Denken führt (cortical facilitation).
  • Jeder Mensch ist in der Lage, die Verbindung zwischen Herz und Gehirn selbst zu beeinflussen. Erfolgt dies im positven Sinne, führt es zu bemerkenswerten Verbesserungen der Gesundheit, des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit.

 

Figur 1: Gefühle & Emotionen haben einen tiefgehenden Einfluss auf das Gleichgewicht unseres autonomen Nervensystems und auf den Rhythmus unseres Herzschlages.

 

Aus den Forschungsergebnissen geht hervor, dass die Erzeugung von Informationen nicht allein in unserem Gehirn stattfindet, sondern auch in unserem Herzen. Tatsächlich läuft mehr Information vom Herzen zum Gehirn als umgekehrt.

Unser Herz kommuniziert nicht nur mit unserem Gehirn, sondern auch mit Rest des Körpers. Der Informationsaustausch erfolgt über unser Nerven- und Hormonsystem.

Das Herz ist durch seine Muskelaktivität aber auch die weitaus stärkste Quelle von Bio-Elektrizität und elektromagnetischer Aktivität in unserem Körper.

Die Frequenz unseres Herzschlages hat dabei einen entscheidenden Einfluss nicht nur auf die Funktion unseres Denkens, sondern auch auf die meisten unserer Körperorgane.

 

 

Figur 2. Zusammenhang zwischen Kohärenz, Atmung, Herzrythmusvariabilität und Blutdruck

 

Forschungsstudien belegen, dass die Anwendung der HeartMath-Techniken zu einem Zustand von physiologischer Kohärenz führt. Dadurch funktionieren unser Nervensystem, Herz-Kreislauf-System,Hormongleichgewicht und Immunsystem effizienter.
Dies zeigt sich in der Praxis durch ein höheres Leistungsvermögen, weniger Stress, ein verbessertes Wohlbefinden und emotionale Stabilität.

Wissenschaftliche Studien zur Herzrhythmusvariabilität und zu den HeartMath-Techniken

Zurzeit laufen in den Niederlanden weitere wissenschaftliche Studien zur Herzrhythmusvariabilität (HRV) und zu den HeartMath-Techniken.

a.) An der Reichsuniversität in Groningen befasst sich Frau Margreet Sanders mit einer Untersuchung zu den Auswirkungen von Gefühlen auf unser Herz und unser Gehirn. Nähere Information dazu finden Sie unter:

De effecten van gevoelens op hart en hersenen.
(Deutsche Übersetzung des Titels: Die Auswirkungen von Gefühlen auf Herz und Gehirn)

b.) Innerhalb Lentis (vormals GGz Groningen) ist die Forschungsgruppe “de Middenweg” tätig. Diese Gruppe beschäftigt sich mit der Integralen Psychiatrie, wobei Auswirkungenauf die reguläre, komplementäre und alternative Behandlung untersucht werden. Unter Leitung von Dr. M.T. Appelo (Leiter der wissenschaftlichen Untersuchung) werden eine Anzahl untersuchungen durchgeführt, u.a. die Effektivität desHerzkohärenztrainings bei psychotischen Störungen  (Kontaktperson Drs. B.M.A. Hartogs) und eine Pilotstudie des Herzkohärenztrainings bei Studenten mit Versagensängsten (Kontaktperson Drs. M.N. Oostra).

In der unten stehenden Liste finden Sie (nach Themen geordnet) eine Anzahl internationaler Forschungsprojekte und  -studien über die Anwendung der Herzkohärenztechniken:

Diabetes

Emotional Self-Regulation Program Enhances Psychological Health and Quality of Life in Patients with Diabetes

Herz- und Gefäßkrankheiten

A Controlled Pilot Study of Stress Management Training of Elderly Patients With Congestive Heart Failure
Lessons from Survivors: The Role of Recreation Therapy in Facilitating Spirituality and Well-Being

Blutdruck

Maximizing Performance while Reducing Risk

Impact of workplace stress reduction on bloodpressure and emotional health in hypertensive employees

HeartMath and Hypertension, mini trial in Arabia, 2010

 

Depression & stress

HeartRate Variability Biofeedback for major Depression, Maria Karavidas, PsyD in Biofeedback 2008,Volume 36, Issue 1, pp. 18–21

The effect of a biofeedback-based stress management tool on physician stress: a randomized controlled clinical trial, open medicine 2011

Biofeedback Intervention for Stress and Anxiety among Nursing Students: A Randomized Controlled Trial, ISRN Nursing, volume 2012

Treatment of Anxiery and Stress with Biofeedback, Global Advances in Health and Medicine, Volume 1, nr 4, September 2012

Schulunterricht & kognitive Funktionen

Facilitating-emotional-self-regulation-in-preschool-children_sept09 

The Garden of the Heart: HeartMath—The New Biotechnology For Treating Children with ADD/ADHD and Arrhythmia
Improving Test-Taking Skills and Academic Performance in High School Students Using HeartMath Learning Enhancement Tools
The Role of the Heart in Learning and Intelligence
Early Childhood Development and Learning:What New Research on the Heart and Brain Tells Us about Our Youngest Children

The effect of HeartMath Techniques on Emotional Intelligence, 2005, Dissertation Sarah Ruth Hake

Emotionen & HRV

The Psysiological and Psychological effects of Compassion and Anger 
The Effects of Emotions on Short-Term Power Spectrum Analysis of Heart Rate Variability
The impact of a new Emotiona Self-Management Program on Stress, Emotions, Heart Rate Variability, DHEA and Cortisol

The Coherent Heart, Heart–Brain Interactions, Psychophysiological Coherence, and the Emergence of System-Wide Order, Integral review Dec 2009, McCraty et al 

Firmen

Five Global Companies: Personal & Business Benefits of the Inner Quality Management® Program 
The Effect of Employee Self-Management Training on Personal and Organizational Quality
Optimizing Performance in Times of Change 
Improving the Bottom-Line 
Cost Benefits with HeartMath®

Reformed church of America, analysis of HeartMath experience, nov 2009

Return on investment when implementing the HeartMath System

Polizei

New Hope for Correctional Officers: An Innovative Program for Reducing Stress and Health Risks

Health, Performance and Resilience 
Impact of the HeartMath Self-Management Skills Program on Physiological and Psychological Stress in Police Officers

Impact of the Power to Change Performance Program on Stress and Health Risks in Correctional Officers

 

Für zusätzliche Informationen über den wissenschaftlichen Hintergrund von HeartMath verweisen wir Sie auf www.heartmath.org, wo Sie eine sehr ausführliche Übersicht aller Forschungsarbeiten finden.

Diverse Studien sind u.a. auch publiziert in The American Journal of Cardiology, Integrative Phsiological and Behavioral Science und Alternative Therapies. Hier können Sie hier eine kurz gefasste Übersicht der HeartMath Forschung downloaden: Health Care Impact of HeartMath.

 

Sollten Sie in den Niederlanden oder in Deutschland auf diesem Gebiet eine Forschungsarbeit durchführen wollen, dann können Sie Kontakt aufnehmen mit Frau Dr. Marij Schüsler-van Hees von HeartMath Benelux.