






1. HeartMath in der Tischtennis-Ehrenklasse
Im Herbst hat Wibo van Gennip (lizenzierter HeartMath-Coach und Gruppentrainer; siehe auch www.wibovangennip.nl) zehn Topspielern des Tischtennisvereins Scylla im niederländischen Leiden ein auf Spitzensport zugeschnittenes HeartMath-Training gegeben.
Hier folgen die Reaktionen eines Spielers und zweier Trainer:
Olivier Altenburg (17 Jahre alt, Nummer 1 der Jugendrangliste)
Beim Tischtennis geht es oft sehr spannend zu und her. Du stehst zum Beispiel im entscheidenden Spiel 10-9 hinten. Du musst diesen Punkt gewinnen, sonst verlierst Du den Wettkampf. In solchen Momenten spielen sich viele Dinge ab in Deinem Kopf. Durch den Einsatz dieser Methode kannst Du weiterhin klar denken und wahrnehmen.
Wenn ich bemerke, dass ich mich nicht wirklich kohärent fühle (oder angespannt/gestresst), dann atme ich zweimal tief durch mein Herz hindurch und denke an einen großartigen Wettkampf, den ich in der Vergangenheit gespielt habe und bei dem ich mich im „Flow“ befand. Hierdurch erhöht sich mein Selbstvertrauen und gewinne ich meistens den nächsten Punkt. Es ist keine Garantie für den Punkt, aber ich gewinne ihn so viel häufiger als früher. Für mich ist diese Methode eine enorme Hilfe bei der weiteren Entwicklung meiner Karriere.

Die Trainer: Gerard Bakker Senior und Junior (50 resp. 30 internationale Wettkämpfe)
Hätte es zu unserer Zeit doch bloß so etwas gegeben!!
Wer im entscheidenden Moment seine Emotionen unter Kontrolle hat, der gewinnt den Wettkampf. Doch wie trainiert man das? Das war bisher unsere große Frage!
Der mentale Aspekt (mentales Training) steht nun auf der Agenda und durch die Methode von HeartMath können wir diesen nun sehr gezielt üben und uns deutlich darin verbessern.
Und nicht unwichtig: auch im Privatleben profitieren sie enorm davon.
Unsere Philosophie ist es sowieso, dass man am besten spielt, wenn man aus dem Herzen, das heißt mit Leidenschaft spielt. HeartMath hat dem Hände und Füße gegeben. Wir werden es von der Basis an auch bei jüngeren Spielern einsetzen. So dass es ein selbstverständlicher und eigenständiger Teil von optimalem Training und Leistung wird.
Allgemeine Schlussfolgerung: sehr konkret und einfach anwendbar. Dies wird den Unterschied machen!
Und mit Bezug auf den HeartMath-Trainer: Der Enthusiasmus und das Fachwissen von Wibo van Gennip (selbst ehemaliger Ehrenklasse-Spieler) war sehr ansteckend. Dies ist nicht nur für (Spitzen)Sportler interessant, sondern allen Menschen sehr zu empfehlen!
Doc Childre, der Gründer von HeartMath, hat vor kurzem den De-Stress Kit als Hilfsmittel im Umgang mit zunehmendem Stress und Unsicherheit geschrieben. In diesem kurzen Taschenbuch, das gratis erhältlich ist, gibt er mehrere nützliche und einfach umsetzbare Tipps.

Der niederländische HeartMath 1:1-Provider Loes Vrolijk (siehe auch www.kerncoaching.nl) hat das Buch wie folgt zusammengefasst:
Dieses Buch können Sie downloaden durch hier anzuklicken.
Vom 24. bis und mit 28. Februar findet der jährliche, internationale Kongress Biofeedback Europe (BFE) im niederländischen Eindhoven statt. Dieser Kongress eignet sich für Interessenten an Hintergrund und Tiefgang von Bio-Feedback und HRV. Klicken Sie hier für mehr Informationen. HeartMath Benelux wird mit einem Stand sowie einem Poster-Beitrag bei diesem Kongress anwesend sein.
Am 20. März findet der 2. Kongress der Ärztevereinigung für biophysische Medizin und Bioinformationstherapie “Artsenvereniging voor Biofysische Geneeskunde en Bioinformatie therapie (ABB)” in der Messehalle des holländischen Utrecht statt. Thema dieses Kongresses lautet: “Samen genezen - een gezonde zaak”(zusammen heilen – eine gesunde Sache). Redner sind u.a. Masuru Emoto, Ervin Laszlo, Pim van Lommel und unsere eigene Forschungskoordinatorin Marij Schüsler. Sie wird einen Vortrag halten über eine Studie, die sie für ABB durchführt (leider also nicht über HeartMath). HeartMath Benelux wird aber mit einem Stand und einigen Ärzte-Providern anwesend sein.
Am 28. März werden zwei unserer neuen Provider in Deutschland am Tag der Gelassenheit in Neu-Ulm HeartMath mit einem Stand vertreten.
Vom 4. - 5. Juni findet der 17. DGFP-Kongress und die begleitende Fachmesse PERSONAL & WEITERBILDUNG in Wiesbaden, Deutschland, statt. HeartMath wird zusammen mit einigen der ersten Provider für Deutschland mit einem Stand und dem Vortrag „Die HeartMath-Methode: Stressabbau und Leistungssteigerung durch Herzintelligenz“ (gehalten durch C. Widmer und K. Kampmann) anwesend sein.
Frau Dr. Marij Schüsler hat für uns in diesem Monat eine Studie ausgewählt, bei der gezeigt werden konnte, dass bei allen untersuchten Patienten unter Stress sowohl das autonome Nervensystem reagierte (Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin) als auch das Hormonsystem (Ausschüttung von Cortisol).
Doch reagieren beide Systeme unterschiedlich: für das Hormonsystem gilt, dass beim ersten Stressmoment der Cortisolspiegel stärker steigt, als bei wiederholten (chronischen) Stressmomenten. Dies hat mit der menschlichen Empfänglichkeit und Abwehr für z. B. Infektionskrankheiten zu tun.
Beim autonomen Nervensystem ist es so, dass unabhängig von der Anzahl Stressmomente (einmalig oder chronisch) die Reaktion des Körpers mehr oder weniger gleich bleibt, also keine Gewöhnung an Stress erfolgt. Dies sagt etwas aus über unsere Verletzbarkeit in Bezug auf Herz-Kreislauf-Krankheiten und Schlaflosigkeit. Hier folgt eine durch Marij erarbeitete Zusammenfassung der Studie:
Der Einfluss von wiederholtem Stress auf Cortisol, Adrenalin und Herzrhythmus (Puls).
In diesem Artikel wird die Wirkung von wiederholtem psychosozialen Stress auf die hormonalen (hier: freies Cortisol im Speichel, totales Plasmacortisol und ACTH) und auf die autonomen Prozesse unseres Körpers untersucht. Ziel war es herauszufinden, ob periphere Katecholamine (Adrenalin und Noradrenalin) und kardiovaskuläre Parameter nach wiederholtem Stress vergleichbare oder verschiedene Gewöhnungsmuster aufzeigten.
Das zweite Ziel galt der Erforschung von möglichen Patienten-Untergruppen in Bezug auf die individuellen Gewöhnungsmuster innerhalb der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse beziehungsweise der sympathischen Stress-Reaktion.
65 gesunde, freiwillige Studienteilnehmer wurden dreimal mit einem jeweiligen Intervall von 4 Wochen mit Hilfe des Trier Social Stress Test einem psychosozialen Stress ausgesetzt. Adrenocorticotropes Hormon (ACTH), Plasmacortisol, freies Cortisol im Speichel, Adrenalin, Noradrenalin und Herzrhythmus (Puls) wurden wiederholt vor und nach jeder dieser Stresssitzungen gemessen
Alle Messwerte waren nach allen 3 Stresssitzungen deutlich erhöht. Obwohl das freie Cortisol im Speichel, das totale Plasmacortisol, ACTH und Puls ab der zweiten Sitzung eine signifikant geringere Zunahme zeigten, gab es keine solche Veränderung bei den Noradrenalin- und Adrenalin-Spiegeln.
Eine Clusteranalyse des jeweiligen freien Speichel-Cortisols in allen 3 Sitzungen brachte zwei Response-Gruppen bestehend aus 30 sogenannten „high responders“ und 35 „low responders“ zum Vorschein. Die „high responders“ zeigten verglichen mit den „low responders“ auch höhere Werte für ACTH und totales Plasmacortisol.
Keine Unterschiede gab es zwischen „high“ und „low responders“ in Bezug auf Katecholamine und Variation des Pulses.
Diese Resultate führen zur Schlussfolgerung, dass die Anpassung an sozialen Stress für ein bestimmtes System, das Hormonsystem oder das autonome Nervensystem, spezifisch ist. Trotz schneller Anpassung des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Systems (Hormone), zeigt das sympathische Nervensystem gleichförmige Aktivierungsmuster wenn jemand wiederholt psychosozialen Herausforderungen ausgesetzt ist.
In den untenstehenden Grafiken ist dies dargestellt. Die Fraktion des freien Cortisols im Speichel nimmt nach der ersten Stresssitzung und Messung mit Hilfe des Trier Social Stress Test (TSST) schneller zu und behält höhere Werte als nach der zweiten und dritten Sitzung. Dies gilt auch für die Werte des totalen Plasmacortisols und für ACTH (endokrine Prozesse). Für die autonomen Prozesse, gemessen als Spiegelwerte von Adrenalin (= epinephrine) und Noradrenalin (= norepinephrine) gilt, dass für alle drei Stresssitzungen vergleichbare Zu- und Abnahmen zu sehen sind, also keine signifikanten Unterschiede. Beim Herzrhythmus jedoch zeigen die Zunahmen des Pulses während der 3 Stresssitzungen wiederum kleine, aber signifikante Unterschiede.
In: Psychosomatic Medicine 65:450-460 (2003).
Dissociation between reactivity of the hypothalamus-pituitary-adrenal axis and the sympathetic-adrenal-medullary system to repeated psychosocial stress.
NC Schommer, DH Hellhammer and C Kirschbaum.
Sollten Sie Interesse an der Durchführung einer Studie auf dem Gebiet der Herzrhythmus-variabilität und Herzkohärenz haben, kontaktieren Sie dann unsere Koordinatorin für Deutschland Colette Widmer. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Forschung.
Wir freuen uns sehr darüber, mitteilen zu dürfen, dass der tragbare emWave PSR der diesjährige Gewinner der People’s Choice Competition for the Last Gadget Standing Award 2009 geworden ist. Der emWave PSR wurde deutlicher Sieger dieses Preises für technische Neuheiten!
Seit Ende Dezember 2008 wird der emWave PC mit einem USB Sensor Modul geliefert, der den früheren dreieckigen POD ersetzt. Das Sensor Modul ist eine Art USB-Stecker, in den der Ohrsensor eingesteckt wird. Mit diesem neuen Sensor Modul ist keine Kalibrierungszeit mehr nötig, wodurch der Puls beim Starten einer Sitzung gleich sichtbar ist.
Um die alte emWave PC Software mit einem neuen Sensor Modul verwenden zu können, laden Sie unter http://heartmath.helpserve.com einen gratis Software-Patch herunter. Klicken Sie auf emWave PC Patch 1.0.6 und wählen Sie dann installieren. Die neue Software funktioniert sowohl mit dem alten POD als auch mit dem neuen Sensor Modul.
Das nächste zweitägige Training für Professionals findet am 9. & 10. September 2009 in Wesel statt.
Am 17. Februar werden die ersten 5 Deutschen Providers lizenziert. Mehr Informationen hierüber finden Sie auf unserer Website unter Lizenztraining HeartMath 1:1 Provider.
Für weitere Informationen über unsere Trainings und Kursdaten klicken sie auf Übersicht unserer Trainings oder Agenda.